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Der Kuthal-Servicebereich

Hier finden Sie viele wertvolle Informationen zur richtigen Erstellung von Druckdaten und deren Anlieferung. Nutzen Sie unser Glossar als Nachschlagewerk für alle Themen rund um Print und Produktion. Im Downloadbereich stehen Ihnen zudem die Informationen als kompakte PDFs zur Verfügung.

Zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um die druck- und verarbeitungstechnisch relevanten Einzelheiten vorab zu klären. Gerne helfen wir weiter.

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Druckdatenerstellung

Um Ihnen die Datenerstellung (Druck-PDF) zu erleichtern, haben wir für Sie einige grundlegende Anforderungen zusammengestellt, die Ihnen (und damit auch uns) helfen sollen, Ihre Druckdaten bestmöglich aufzubereiten. Wir gehen davon aus, dass die Druckdaten in InDesign angelegt werden.

Seitenformate

Bei der Erstellung eines neuen Druckdokumentes muss die anzulegende Seitengröße der Endgröße des Druckproduktes entsprechen (z. B. DIN A4 = 210 x 297 mm). Bitte legen Sie eine Beschnittzugabe von 3 mm an.

Die Seitenanzahl muss (bei einer klassischen Rückenstichheftung ohne Klappseiten) durch 4 teilbar sein (z. B. 4 – 8 – 12 – 16 usw.), wobei das Dokument mit der Seite 1 (Umschlagseite 1) beginnen und mit der letzten Seite (Umschlagseite 4) enden sollte.

Grundsätzlich sollten die Seiten (als Einzelseiten) in einer fortlaufenden Reihenfolge angelegt werden (auch Klappseiten innerhalb einer Broschüre).

Umschläge mit Klappseiten, 4-seitige oder 6-seitige Druckprodukte können als Montagefläche angelegt werden, wobei die Klappseiten mindestens 2 mm verkürzt werden müssen, um ein reibungsloses Einklappen gewährleisten zu können.

Umschläge mit einer Klappseite hinten werden im Normalfall so angelegt, dass die Seite, an der die Klappe hängt (U3 und U4), auch verkürzt ist, da sonst beim 3-seitigen Endbeschnitt die Klappe abgetrennt werden würde. Soll der Umschlag bündig verarbeitet werden, so setzen Sie sich bitte mit Ihrem Kundenberater in Verbindung.

Wenn Sie Klappseiten im Inhalt verwenden, muss die Seite, an der die Klappseite anhängt, auch verkürzt werden, da sonst beim Endbeschnitt die Klappseite abgetrennt werden würde. Bei Fragen hierzu setzen Sie sich bitte mit unserer Technik in Verbindung.

Bei Druckprodukten, die als Klebebindung verarbeitet werden, ist ganz besonders darauf zu achten, dass:

1. die Rückenbreite des Umschlages mit unserer Technik abgesprochen wird, sie ist abhängig von der verwendeten Materialstärke (Grammatur) und der Gesamtseitenzahl.

2. bei Abbildungen, die von Seite U2 (erste Umschlaginnenseite) auf die erste Inhaltsseite oder auch von der letzten Inhaltsseite zur U3 (zweite Umschlaginnenseite) überlaufen, unbedingt eine Überklebung von 5 mm berücksichtigen, da sonst ca. 10 mm Bildinhalt fehlen. Hierzu bitte mit uns Rücksprache halten.

Bilder

Da wir standardmäßig die Daten im 70er-Raster (175 lpi) drucken, empfehlen wir bei Bildern eine Auflösung von 400 dpi (mindestens jedoch 200 dpi) und bei Strichabbildungen eine Auflösung von 1.200 dpi (jeweils ausgehend von der Endgröße im Layout).

Die Bilder sollten im Druck-PDF den CMYK-Farbraum besitzen, der für den ausgewählten Bedruckstoff vorgesehen ist (z. B. ISOcoated_v2, ISOcoated_v2_300 oder PSO_Uncoated). Ob Sie nun Ihre Daten (Bilder in Photoshop) medienneutral im RGB-Farbraum belassen und erst beim PDF-Export in den CMYK-Farbraum konvertieren ist für uns nicht relevant.

Um ein reibungsloses Drucken zu gewährleisten sollte der maximale Farbauftrag nicht mehr als 300 % betragen. Die minimale Farbdeckung von Fonds sollte 4 % (Rasterton) nicht unterschreiten.

Farben

Bitte legen Sie Ihre Prozess-Wunschfarben immer im CMYK-Farbraum an, damit bei der Verarbeitung im Prinect Workflow keine Abweichung vom gewünschten Farbton erzeugt wird (automatische Umwandlung von RGB-Daten in CMYK-Daten).

Sonderfarben müssen als Volltonfarben definiert werden. Bei Nichtbeachtung werden diese Farben bei der Druckplattenbelichtung in CMYK ausgegeben. Verwenden Sie eindeutige Farbbezeichnungen (z. B. Pantone_185) und vermeiden Sie im Farbnamen Umlaute und Sonderzeichen. Gleiche Farben sollten gleiche Farbnamen besitzen.

Linien

Angelegte Linien sollten eine Mindeststärke von 0,25 pt haben (ausgehend von der Endgröße im Layout). Dünnere Linien (z. B. in verkleinerten Grafiken) können im Druck eventuell nicht umgesetzt werden.

Sollten Sie Rill-, Perforier- oder Stanzkonturen anlegen, so müssen diese als Sonderfarbe (Volltonfarbe mit Farbnamen, z. B. Stanze oder Rille) definiert und überdruckend angelegt werden.

Schriften

Alle von Ihnen im Dokument verwendeten Schriftfonts müssen ordnungsgemäß in das Druck-PDF eingebettet werden. Ein Druck-PDF mit fehlerhaft oder nicht eingebundenen Schriften kann von uns nicht verarbeitet werden. Verwenden Sie die original hinterlegten Schriftschnitte (z. B. Minion Pro Bold oder Minion Pro kursiv).

Stellen Sie die Schriften nicht manuell auf fett oder kursiv, dies kann dazu führen, dass die so eingestellten Schriftschnitte (fehlender Zeichensatz) nicht korrekt umgesetzt werden können (falscher Schriftschnitt im Druckbild).

Überdrucken

Schwarze Texte, Linien und Flächen werden in unserem Workflow automatisch auf „Überdruckend“ gestellt, um einen „Unpasser“ auf farbigen Hintergrundfonds zu vermeiden.

Sollten Sie schwarze Texte, Linien und Flächen auf opaken Sonderfarbflächen (Silber, Gold etc.) positionieren, so müssen diese unbedingt aussparend angelegt werden (bitte halten Sie hierzu mit uns Rücksprache).

Überfüllung (Trapping)

Die notwendigen Überfüllungen werden in unserem Workflow automatisch generiert und können je nach Bedarf individuell angepasst werden.

Datenformate

Bei der Anlieferung von offenen Daten ist darauf zu achten, dass alle verwendeten Bilder, Logos und Schriftfonts vollständig sind (die Verantwortung für die Benutzung der Schriftfonts liegt bei Ihnen). Ein verbindlicher Ausdruck oder ein Ansichts-PDF zur Kontrolle sollte uns zur Verfügung stehen. Zur Druckfreigabe stellen wir Ihnen ein Ansichts-PDF oder ein ausgedrucktes Handmuster zur Verfügung.

Wir können eine Bearbeitung der Daten in folgenden Programmversionen durchführen:

  • Adobe InDesign CS4 bis Version CC 2017
  • Adobe Photoshop CS4 bis Version CC 2017
  • Adobe Illustrator CS4 bis Version CC 2017
  • QuarkXPress bis Version 9.2
PDF-Formate

Unser Prinect Workflow mit der Adobe PDF Print Engine (APPE) verarbeitet Transparenzen und Ebenen im Druck-PDF (PDF X4).

PDF-Export

Sollten Sie zur Erstellung der Druck-PDFs Fragen haben, so wenden Sie sich an unsere Druckvorstufe.
Wir stellen Ihnen gerne individuell angepasste PDF-Ausgabevorgaben zur Verfügung.

Datenanlieferung

Folgende Wege zur Druckdatenübermittlung stehen Ihnen zur Verfügung:

per E-Mail
prepress@kuthal-druckvorstufe.com

per FTP
Gerne übermitteln wir Ihnen unsere allgemeinen Serverzugangsdaten oder wir richten für Sie einen individuellen Serverzugang ein.

per Datenträger
Eine Datenübernahme von DVD, CD, USB-Stick oder auch von Festplatten (USB) kann durchgeführt werden.

Zertifizierte Papiere

Sollten Sie PEFC- und FSC®-zertifizierte Papiersorten verwenden, so können Sie die entsprechenden Logos auf Ihrem Druckprodukt platzieren. Die Logos mit unserer Lizenz- bzw. Zertifizierungsnummer stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

CO2-Neutralität

Sollten Sie einen CO2-Ausgleich wünschen, so können wir auch hier das entsprechende Logo für Sie bereitstellen. Sprechen Sie mit Ihrem Kundenberater.


Glossar

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Glossar Bild

Elektronisches Speichern von Text- und Bilddaten auf Festplatte oder Cartridge. Diese Daten sind jederzeit abruf- und veränderbar.

Elektronische Steuerung von Bildkontrasten, Farbtönen und Farbintensität. Die Bildbearbeitung wird am Computerbildschirm vorgenommen und kann auch partiell erfolgen.

Genormte Farben Yellow, Magenta und Cyan die in Zusammendruck am optimalsten sämtliche Farbnu­ancen des Originals wiedergeben.

Das genaue Aufeinanderpassen der Druckformen beim Druck. Passerungenauigkeiten ergeben ein unscharfes Gesamtbild oder Farbverschiebungen.

Das genaue Aufeinanderpassen der Druckformen beim Druck. Passerungenauigkeiten ergeben ein unscharfes Gesamtbild oder Farbverschiebungen

Digitaler „Andruck“ aus dem Computer. Der Proof hat den Vorteil, dass dafür weder Filme noch Druckplatten belichtet werden müssen. Nachteilig ist, dass es aus Kostengründen nur ein Exemplar gibt.

Das Zerlegen eines Bildes in Punkte. Man unterscheidet zwischen feinen und groben Rastern. Rasterwerte werden angegeben in Anzahl der Punkte pro Quadratzentimeter. Ein 48er Raster (z.B. Zeitungsraster) hat 48 Punkte pro Quadratzentimeter ein 84er Raster (z.B. Bildband) 84 Punkte pro cm2. Je feiner der Raster, desto besser die Bildwiedergabe.

Glossar Druck und Verarbeitung

Amplituden-modulierter bzw. autotypische Rasterwinkelungstechnik, die gängigste Technik Bilder aufzurastern. Flächenvariable Rasterpunkte deren Mittelpunkte bei der entsprechenden Rasterweite (L/cm) gleich weit auseinander liegen. Die Anzahl der Rasterpunkte bleibt gleich, die Größe der einzelnen Rasterpunkte variiert.

Höhe der Stückzahlen des Druckobjekts. Die Stück­kosten verringern sich bei steigender Auflage.

Papierbogen plano oder gefalzt bzw. gebundene Broschüren auf Endformat bringen.

Oberbegriff für alle Vorgänge, bei denen aus Einzel­teilen (Falzbogen und/oder Einzelblätter) eine Broschüre oder ein Buch gefertigt wird.

Das Lochen von Druckprodukten zum Abheften in Ordnern.

Klebegebundene oder fadengeheftete Broschüre, deren Inhaltsteil am Rücken mit einem Fälzelband (meist auf Textilbasis) überklebt wird (Schweizer Broschur). Das Innenteil der Broschüre wird dann in den Umschlag eingehängt und verleimt. Sehr aufwendige Verarbeitung, die aber eine optimale Haltbarkeit garantiert.

Kaschieren (Überziehen) eines Druckbogens mit einer transparenten Folie vor der Verarbeitung. Dient als Schutz von Druckmotiv und Papier.

Chromosulfatkarton

Ein Densitometer ist ein Messgerät für Dichten von Tonwerten, dadurch kann die aufgebrachte Farbschichtdicke auf einem Bedruckstoff ermittelt werden.

Jüngstes Druckverfahren ohne feste Druckform. Die Drucktechnische Informationsübertragung erfolgt durch eine dynamische Druckform bei ständigen Datenfluss, somit ist ein personalisierter Druck und oder „Print on Demand“ möglich.

Lackart zur Inline/offline Veredelung mit Wasser als Bindemittel welches durch ein separates Lackwerk auf den Druckbogen partiell (mit Lackplatte) oder vollflächig per Gummituch auf den Druckbogen gedruckt wird und rein physikalisch durch wegschlagen und verdunsten trocknet.

Ein zweistufiges Inline-Veredelungsdruckverfahren, mit dem sich effektvolle Matt-Glanz-Kontraste in der Offsetdruckmaschine erzeugen lassen.
Im letzten Druckwerk wird ein spezieller Öldruckmattlack partiell aufgetragen, der im Anschluss im Lackwerk aufgetragene hochglänzender Dispersionslack, perlt aufgrund der unterschiedlichen Verhältnisse der beiden Oberflächenspannungen zueinander von der Öldrucklackierschicht ab. Die Stellen ohne vorgedruckten Öldrucklack glänzen, die Stellen mit Öldrucklack bleiben matt.

Kontrolle des Auftraggebers über die Druckqualität direkt an der Druckmaschine zu Beginn des Auflagendrucks.

Beim Auflagendruck ein meist mehrere Seiten umfassender Papierbogen, der beim Bogendruck anschließend gefalzt und danach geheftet oder gebunden wird. Beim Rollendruck erhält man bereits gefalzte Bogen.

Das Einkleben des Inhalts einer Broschüre in den Umschlag.

Papierbogen maschinell abhängig vom Ausschießschema falten.

Leinenband, das zur besseren Haltbarkeit einer Broschüre auf den Broschürenrücken geklebt wird: Schweizer Broschur

Farbein- und Ausgabegeräte geben durch Konstruktionsunterschiede und Produktionsschwankungen Farben unterschiedlich aus. Farbprofile können die Farbdaten einer Geräteklasse oder die Individualität eines speziellen Gerätes widerspiegeln, Jedes an der Konvertierung beteiligte Gerät (Monitor, Proofdrucker, Plattenbelichter etc.) braucht sein eigenes Profil. Es enthält Übersetzungstabellen oder Berechnungsparameter, anhand derer die Konvertierung der Farbdaten vom bzw. in den PCS erfolgt.

Frequenzmodulierte Rasterung, gleichgroße Rasterpunkte, die in zufälliger Anordnung entsprechend der Tonwerte der Bildvorlage platziert werden. Die Rasterpunktgröße bleibt immer gleich, die Anzahl variiert.

Anrauen der Blattkanten für eine Klebebindung.

Der „Forest Stewardship Council“, kurz FSC® zur Zertifizierung von Forstwirtschaft nachhaltigen Waldnutzung sicherstellen; dies beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe.

Papierrand, der nicht bedruckt werden kann, weil dort der Greife der Druckmaschine zum Transport des Bogens ansetzt.

Druckverfahren, bei denen die druckenden Stellen der Druckform höher liegen als die nichtdruckenden Stellen. z.B. Buchdruck, Flexodruck.

Die Inlinemessung und -regelung ohne Ziehen von Druckbogen spart Zeit, verbessert die Farbstabilität, reduziert Makulatur und bietet eine lückenlose Dokumentation der Auflage.

Bekleben (z.B. des Umschlags eines Buches mit Papier, Leinen oder Leder).

Die Verbindung gefalzter Bogen zu einem "Heft" (Broschüre) durch einen Faden (Fadenheftung) oder durch Metallklammern (Klammerheftung).

Der bei der Druckproduktion entstehende Kohlendioxid-Ausstoß wird durch weltweite Treibhausgas-Einsparende Projekte (Windräder, Effizientere Kocher, Waldaufforstung etc.) kompensiert.

Druckformen auf Fotopolymerisationsbasis können flächige und/oder partielle Lackierungen aufgetragen werden.

Niedrig aufgelöstes PDF das zur Druckfreigabe an den Kunden gesendet wird (Softproof).

Bindeart, bei der ein Papierblock an einer Seite verleimt wird. Einfachste Art der Klebebindung.

Der Ugra/Fogra-Medienkeil ist eine Anordnung fester replizierbarer Vorgaben zur Kalibrierung eines Ausgabegerätes mit festgelegten Farbwerten, die in Prüfdrucke eingebunden werden, damit nachgemessen werden kann, ob der Druck oder der Proof nach Standards (entsprechend ISO 12647) erfolgt ist. Anhand dieser Abweichung kann dann eine Justierung des Ausgabegerätes vorgenommen werden, um geringere Abweichungen zu erhalten.

Im Gegensatz zum Rillen wird beim Nuten mittels einer Fräse Material abgetragen.

Anzahl gleicher Motive auf einem Druckbogen.

Druckverfahren, bei denen die druckenden und nichtdruckenden Stellen der Druckform in nahezu einer Ebene liegen. Die druckenden Stellen der Druckplatte werden so präpariert, dass sie die (fette) Druckfarbe annehmen und Wasser abstoßen; die nichtdruckenden Stellen reagieren entgegengesetzt. Zum Flachdruck zählen der Offsetdruck (Bogen und Rolle), Steindruck und Lichtdruck. Die heute verbreitetste Form aller Druckverfahren ist der Bogenoffset-Druck.

Das „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, kurz PEFC nach eigenen Angaben die weltweit größte unabhängige Organisation zur Sicherstellung und kontinuierlichen Verbesserung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung unter Gewährleistung ökologischer, sozialer und ökonomischer Standards.

Kleine Lochung oder Schlitze in kurzen Abständen (z.B. um einen Teil einer Seite leichter heraustrennen zu können). Der Druckbogen kann in der Druckmaschine, im Buchdruck oder in der Falzmaschine perforiert werden.

Standverbindliches aber nicht farbverbindliches Muster des Druckprodukts welches zur Druckfreigabe an den Kunden gesendet werden kann.

Der PSO beschreibt die standardisierte Verfahrensweise bei der Produktion von Druckerprodukten. Herstellungsprozesse von der Datenaufbereitung über die Druckformherstellung bis hin zum fertigen Druck werden mit von der PSO vorgegeben Prüfmitteln und Kontrollmethoden gesteuert und geprüft.

Das Erzeugen eines erhabenen oder vertieften Druckbildes im Buchdruck durch einen Prägestempel (Prägedruck). Eine Papierprägung ohne Farbe bezeichnet man als Blindprägung.

Schwere Papiere oder Karton werden vor dem Falzen mittels eines Metallsteges vorgeformt, damit sie beim Falzen nicht brechen.

Eine Art Flachdruck, bei dem die Druckfarbe mit einem Rakel durch ein feinmaschiges Sieb aus Textil, Kunststoff oder Metall gedrückt wird. Die bildfreien Stellen sind auf dem Sieb abgedeckt. Siebdruck gibt es sowohl in industrieller Form als auch als künstlerischer Siebdruck, die Serigraphie. Im Siebdruck können auch nichtsaugende Materialien wie Glas, Porzellan, Metall, Holz und Kunststoff bedruckt werden, da sich das Sieb gewölbten Oberflächen anpassen kann. Feinraster sind nicht möglich.

Mit Hilfe dieser Farbsysteme werden Farben welche größtenteils nicht im Vierfarbdruck erzielt werden können, bezeichnet und geordnet.

Misst durch das Beleuchten der Messfläche das gesamte Spektrum (von infrarot bis ultraviolett) des sichtbaren Lichtes die Remissionswerte. Dadurch kann der genaue Farbort der Farbe definiert und Farbabweichungen zwischen zwei Messpunkten berechnet werden.

Ausschneiden von Formen aus Papier oder Karton mit Hilfe von Stanzwerkzeugen.

Druckverfahren, bei dem die druckenden Stellen gegenüber den nichtdruckenden vertieft in der Druckform (Zylinder) liegen. In modernen Tiefdruckereien werden die Druckzylinder nicht mehr geätzt, sondern graviert. Text- und Bildinformationen werden digitalisiert und als Daten direkt in die Graviermaschine eingegeben. Zu den manuellen Tiefdruckverfahren zählen der Kupferstich und der Stahlstich. Der Tiefdruck erfolgt heute in der Regel im Rollendruck bei Papierbahnbreiten von 2,80 Meter und mehr und wird für sehr hohen Auflagen gewählt (Zeitschriften, Versandhaus-Kataloge).

Drehen des Druckbogens um die Achse der Druckrichtung, Bogenvorderkante bleibt gleich, Seitenmarke wechselt

Drehen des Druckbogens quer zur Druckrichtung, Bogenvorder- und hinterkante wechseln, Seitenmarke bleibt gleich.

Lack zur Druckveredelung, der im Vergleich zum Dispersionslack einen weitaus höheren Glanz aufweist und durch den zumeist eingesetzten Siebdruck eine extrem hohe Schichtdicke erreicht.
UV-Lacke können verschiedenste Eigenschaften aufweisen wie z.B. Relieflack, Sandlack, Iriodin- oder Strukturlack.

Spezialbindung bei der in einen Papierblock auf einer Seite Löcher (rund oder eckig) in gleichen Abständen gestanzt werden. Durch diese Löcher wird eine Art Plastikspirale (auch farbig) gezogen. Verwandte Bindungsarten sind die PE- und die Spiralbindung.

Glossar Text

Breite x Höhe (Quer­format, Quadrat, Hochformat). DIN-Formate sind genormte Größen.

Kleinbuchstaben. (Besonders gut lesbar – gemein zwar, aber nicht fies.)

Gestaltungsvorgabe der für Text und Bild vorgesehener Flächen auf einer Seite. Der Satzspiegel ist in der Regel in mehrere vertikale Spalten aufgeteilt. Bei zusätzlicher horizontaler Aufteilung spricht man von Raster.

Kombination der Soft- (Programme) und Hardware (Fotosetzmaschinen oder Satzcomputer) . Bei verschiedenen Herstellern können Schriften mit identischem Namen unterschiedlich ausfallen.

Jede Schrift wird in verschiedenen Schriftschnitten entworfen – normal und kursiv, schmal und breit, von ultraleicht bis extrafett. Alle Schnitte einer Schrift bilden eine Schriftfamilie.

Entwurfsskizze, bei der Textzeilen meist nur durch horizontale Linien angedeutet sind.

Unbedruckte Seite.

Glossar Papier

Matt oder glänzend, ein- oder mehrfach gestrichenes Papier.

Geschöpftes Papier, aus Hadern oder Zellstoff von Hand oder mit einer Maschine hergestellt. Es wird nicht beschnitten und hat einen unregelmäßigen Rand.

Ein- oder beidseitige Veredelung des Papiers durch Beschichten mit Dispersionen (Kreideschicht). Man unterscheidet einfach oder doppelt gestrichene Papiere, die durch entsprechende Veredelung entweder eine matte oder glänzende Oberfläche erhalten.

Wird gemessen in Gramm pro Quadratmeter (g/m2). Im Bogenoffset bedruckbare Papiere reichen von 30g/m2 (Bibeldruck~, Luftpost~) bis ca. 400g/m2 (Karton)

Hochglänzende Papieroberfläche durch kalandrieren der Papierbahn mittels eines glatt­polierten Zylinders.

Hochwertiges Papier, das ohne Holzschliff nur aus Zellstoff hergestellt ist, im Gegensatz zu holzhaltigem Papier (z.B. Zeitungspapier).

Ausrichtung der Papierfasern. Liegen die Fasern der Länge nach parallel zur schmalen Seite spricht man von Breitbahn, ansonsten von Schmalbahn. Wird Papier gegen die Laufrichtung gefalzt, bricht es, das heißt der Falzrand ist nicht glatt sondern unregelmäßig.

Durch Veredelungsverfahren wird die Papieroberfläche geschlossen und daher glatt und weniger saugfähig gemacht. Die Beschaffen­heit der Ober­fläche ist entscheidend für die Druck­qualität und den Trocknungsprozess der Farben. Diese Tatsache muss bereits bei der Lithografie berücksichtigt werden. Für sehr feine Raster z.B. sind nur besonders glatte Papiere geeignet. Dabei ist es unerheblich, ob die Papiere matt oder glänzend sind.

Definiert die Lichtundurchlässigkeit von Papieren (durchscheinend, weniger durchscheinend). Die Opazität kann auch bei verschiedenen Papieren von gleichem Gewicht unterschiedlich sein.

Die Wiederverwendung von Altpapier ist heute in der Papierherstellung üblich. Unterschiedlich ist der Anteil von Altpapier am Gesamtvolumen. 100%iges Recyclingpapier ist nie ganz weiß und in der Regel auch holzhaltig.

Bezeichnung für die Beschaffungsform direkt von der Papierfabrik zur Druckerei.

Definiert die Lichtdurchlässigkeit von Papieren (durchscheinend, weniger durchscheinend). Die Opazität kann auch bei verschiedenen Papieren von gleichem Gewicht unterschiedlich sein.

Definiert die Papierstärke bei bestimmtem Gewicht. So hat zum Beispiel ein 1,0-volumiges Bilderdruck-Papier bei 100 g/qm eine Dicke von 0,1 mm, während ein 1,5-volumiges Werkdruckpapier bei gleichem Gewicht eine Dicke von 0,15 mm aufweist. Diese Papiereigenschaft wird durch sogenannte Füllstoffe gesteuert.

Durch unterschiedliche Papierdicke im Papier hervorgerufene Zeichnung. Man unterscheidet zwischen echten, halbechten und unechten Wasserzeichen, je nach ihrer Herstellung.